
Die Checkliste „Bestandserhebung vor einer Mustersanierung“ soll Bauherren und Planer unterstützen eine erste umfassende Abschätzung des Gebäudezustandes durchzuführen. Für den Bauherrn ist dieses Wissen über sein Gebäude wichtig um sein Gebäude so gut kennen zu lernen, dass er gegenüber den Planern für oder gegen bestimmte Maßnahmen argumentieren kann. Das ist notwendig um zu seiner Wunschsanierung zu kommen. Für die Planer (Architekten, Bauphysiker, Haustechniker, etc.) dienen die erhobenen Daten als Basis für die Planung von passenden Maßnahmen für das konkrete Gebäude. Die Checkliste ermöglicht die Datenerhebung folgender Bereiche in strukturierter Form:
Der Planungsprozess eines Gebäudes ist komplex und führt meist nur dann zu einem optimalen Ergebnis wenn die Planung gewerkeübergreifend und interdisziplinär durchdacht ist. Um wichtige Punkte nicht zu vergessen ist es demnach wichtig, wenn unterschiedliche Fachplaner zusammenwirken. Dies sollte wenn möglich schon in den ersten Planungsphasen erfolgen, da diese über 70% der Investitions- aber auch Folgekosten entscheiden. Fehler in den frühen Planungsphasen müssen später – zumeist durch die Haustechnik – ausgeglichen werden, was höhere Investitions- und Betriebskosten mit sich bringt. Daher sollte schon möglichst früh in der Planung ein interdisziplinäres Projektteam aufgestellt werden. Der vorliegende Leitfaden unterstützt Bauherren bei der Umsetzung integraler Planung in der Praxis – und damit auf dem Weg zu einer Mustersanierung. Inhalte dieses Leitfadens sind:
Um ein komplexes Unterfangen wie eine Mustersanierung durchzuführen, müssen viele Maßnahmen bedacht werden. Vorliegender Leitfaden kann für Bauherren und Planer als eine Art Checkliste verstanden werden um alle wichtigen bzw. kritischen Punkte bei einer Planung zu bedenken. In diesem Leitfaden werden folgende Knackpunkte einer thermisch-energetischen Sanierung betrachtet: