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Mustersanierung 2016

13.05.2016 – 20.10.2016
Zielgruppe
  • Sämtliche natürliche und juristische Personen zur Ausübung gewerblicher Tätigkeiten (jedoch nicht auf die Gewerbeordnung beschränkt)
  • Konfessionelle Einrichtungen und Vereine
  • Einrichtungen der öffentlichen Hand und Gebietskörperschaften
  • Beherbergungsbetriebe mit mehr als 10 Betten
  • Contractoren
Kurzbeschreibung

Es können umfassende Sanierungsprojekte von betrieblich genutzten und öffentlichen Gebäuden gefördert werden. Unter die umfassenden Sanierungsmaßnahmen fallen Herstellungsmaßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes sowie Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energieträger und zur Steigerung der Energieeffizienz.

Beschreibung

Folgende Maßnahmen sind im Rahmen des Programms förderbar. Detaillierte Informationen und Kriterien finden Sie im Leiffaden "Mustersanierung".

Thermisch-energetische Gebäudesanierung

Im Rahmen der Mustersanierung können Investitionsmaßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden gefördert werden (Thermische Gebäudesanierung), insbesondere:

  • Dämmung der obersten Geschoßdecken bzw. des Daches
  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Einbau von Lüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung
  • Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes (bewegliche bzw. unbewegliche außen liegende Systeme die zumindest 50 % der transparenten Flächen Richtung Süd/West/Ost verschatten)
  • Maßnahmen zur effizienten Energienutzung in der Haustechnik oder zur Rückgewinnungvorhandener Abwärme.
  • hinterlüftete Fassadenschalungen (förderbare Kosten max. 150 Euro/m2)

Maßnahmen zur Anwendung Erneuerbarer Energie und zur Steigerung der Energieeffizienz

In Verbindung mit Mustersanierungen können zusätzlich Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energieträger und zur Steigerung der Energieeffizienz gefördert werden.

Insbesondere

  • Photovoltaikanlagen bis zu 100 kWpeak
  • Biomasse Einzelanlagen
  • Thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung
  • Wärmepumpen
  • Anschlüsse an Fernwärme
  • Kraft-Wärme-Kopplung bis max. 100 kWelektrisch
  • Messtechnik für das vorgeschriebene Energieverbrauchsmonitoring

 

2016 gibt es erstmals auch eine Schiene für Mustersanierungen bei denkmalgeschützten Gebäuden! Die Anforderung an die thermische Qualität der Gebäudehülle ist in diesem Fall die Reduktion des Heizwärmebedarfs HWB* um mindestens 50 Prozent.

 
Mustersanierung: Förderungen