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Mustersanierungen Querschnitt
Massnahmen
 
Hotel Stadthalle
Gebäudehülle
Bauteilaufbauten

Hackengasse 18: Neuerrichtung als Passivhaus: Außenwand: Stahlbeton mit 20 cm EPS Dämmplatten sowie zusätzlicher Innendämmung (7,5 cm Mineralwollklemmplatten) um den erforderlichen U-Wert < 0,15 W/(m2K) zu erreichen (U = 0,118 W/(m2K))
Dachkonstruktion: Ortbeton mit 40 cm Mineralwolldämmplatten U = 0,100 W/(m2K)

Hackengasse 20: thermische Sanierung: Vollziegelaußenwände mit 14 cm EPS Dämmung U = 0,210 W/(m2K) Holzriegelleichtbauwände mit 12 cm Zellulosedämmung und 8 cm EPS U = 0,185 W/(m2K)
Dachkonstruktion: 25 cm Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle U = 0,161 W/(m2K)

Baustoffe

Stahlbeton, Ziegel, Holz, ausschließlich CO2-geschäumte Dämmstoffe

Fensterqualität

Hackengasse 18: 3 Scheiben Isolierverglasung U = 0,864 W/(m2K)
Hackengasse 20: Wärmeschutzverglasung U = 1,121 W/(m2K)

Haustechnik
Heizung

Für die Beheizung des Objektes Hackengasse 18 wird eine Wasser-Wärmepumpe vorgesehen. Hierzu wird aus dem Entnahmebrunnen Grundwasser mit einer Temperatur von 10-12°C entnommen und auf 5°C abgekühlt. Die daraus entstehende Wärme im Bereich der Wärmepumpe wird in die Betonkernaktivierung eingebracht und beheizt somit die Zimmer bzw. Obergeschoße. Im Erdgeschoß wird eine konventionelle Fußbodenheizung ausgeführt.

Das revitalisierte Haus Hackengasse 20 behält den vorhandenen Fernwärmeanschluss zur Beheizung.

137 m2 thermischer Kollektor zur Warmwasserbereitung sowie zur Vorwärmung der Aussenluft Lüftungsanlage

Kühlung

Für die Temperierung bzw. Kühlung wird ebenfalls die vorhandene Betonkernaktivierung verwendet. Hierbei wird jedoch Brunnenwasser mit einer Temperatur von 17°C durch die Register geführt. Durch den vorhandenen Elektrobus werden die Raumthermostate zwischen „Heizen“ und „Kühlen“ automatisch nach der Außentemperatur umgeschaltet.

Lüftung

Hackengasse 18: Lüftungsgerät mit Rotationswärmetauscher (85% Rückwärmegrad)

Hackengasse 20: Auf Grund der baulichen Gegebenheiten ist eine mechanische Lüftung nicht realisierbar -> Fensterlüftung, Abluft in den Sanitärzellen.

Sanitär

Warmwasserbreitung über Solaranlage bzw. Fernwärmeanschluss (Warmwasserübergabestationen für die Zimmer), Regenwassernutzung für WC-Spülung

Elektro

Photovoltaikanlage 10.000 Wp 5 Stk geräuscharme Darrieus - Windräder 34.000 kWh/a optimiertes Beleuchtungssystem: Hochleistungs- LEDs

Regelungstechnik

Instabus EIB-System alle relevanten Komponenten der Heiz-, Kühl- und Lüftungsanlage sowie das Beleuchtungssystem und die Solaranlage sind eingebunden

Energieeffizienz
Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

Installation einer umfassenden Gebäudeleittechnik um alle relevanten Werte zu regeln und visualisieren zu können. Damit wird ein Aufspüren von Abweichungen zum prognostizierten Energiebedarf erleichtert und die Dokumentation des Verbrauchsverhaltens gesichert. Beleuchtungsregelung präsenz- und tageslichtabhängig.

Abwärmenutzung

Über die Lüftungsanlage wird ein Großteil der Wärmemenge, die in der Abluft abgeführt wird zurück gewonnen.

Nutzung erneuerbarer Energiequellen

Thermische Solaranlage Photovoltaikanlage Windräder (in Planung) Regenwassernutzung Grundwassernutzung

Besondere Lösungen

Rücklauf der Direktkühlung wird als vorgewärmter Vorlauf für die Warmwasserbereitung verwendet.
5 gebäudeintegrierte Windkraftanlagen sind geplant.
Das Wasser für die WC Spülungen wird aus einer Nutzwasseranlage, gespeist aus Regenwasser und Grundwasser gewonnen.
2 E-Mobil Tankstellen vor dem Haus.

Fronius
Gebäudehülle
Bauteilaufbauten

Baulos 3:
Innenwanddämmung 12 cm Zellulose (Erhaltung der Backsteinfassade)
Erneuerung der Dachkonstruktion mit Wärmedämmung U-Wert Dach = 0,1 W/(m2K)
Dämmung des erdanliegenden Fußbodens mit 40cm Schaumglasschotter

Baulos 4:
Fassade: Wärmedämmverbundsystem U = 0,13 W/(m2>K)
Dämmung zu unbeheiztem Keller mit Phenolharz- und Trittschalldämmplatten U = 0,18 W/(m2K)
Dämmung des erdanliegenden Fußbodens mit 40cm Schaumglasschotter

Baustoffe

Zellulose, Schaumglasschotter, Phenolharzdämmplatten

Fensterqualität

Holz-Alu-Fenster 3-Scheiben Isolierverglasung U = 0,5 W/m2K
passivhauszertifiziert

Vermeidung von Wärmebrücken, Anschlussdetails

Fenstereinbau in die Dämmebene, gedämmte Attika, weitgehende seitliche Schirmdämmung der Bodenplatte

Luftdichtigkeitskonzept

Konsequente Führung der luftdichten Hülle zu allen Anschlüssen (Fenster- und Bauteilanschlüsse), Überprüfung der fachgerechten Ausführung durch die örtliche Bauaufsicht, Prüfung durch Luftdichtigkeitstest während der Bauphase.

Haustechnik
Heizung

Hackgut Biomassekessel
Geothermie (Tiefensonden)
dezentrale reversible Wärmepumpe

Kühlung

Geothermie (Tiefensonden)
dezentrale Kompressionskältemaschine
dezentrale reversible Wärmepumpe

Lüftung

Außenluft-Vorwärmung aus Abwärme Serverraum
Geothermie (Tiefensonden): Vorwärmung

Elektro

Photovoltaikanlage
tageslichtoptimierte Beleuchtung

Regelungstechnik

Zentrale Gebäudeleittechnikanlage (EIB Bus)

Energieeffizienz
Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

Tageslichtgeregelte Kunstlichtanlage

Abwärmenutzung

Abwärme Serverraum zur Außenluft-Vorwärmung

Nutzung erneuerbarer Energiequellen

Geothermie (Tiefensonden)
Photovoltaikanlage

Besondere Lösungen

Kombinierte Deckenheizung/-kühlung
3 E-Mobil Tankstellen in der neuen Tiefgarage

Edlauer
Gebäudehülle
Bauteilaufbauten

20 cm Vollwärmeschutz zusätzlich zu den Bestandsdämmplatten 2x 3,5cm Heraklith und ab OG1 hinterlüftete Glasschuppen- und Eternitfassade; Dach 26+5cm Zwischensparrendämmung, 5cm Perimeterdämmung

Baustoffe

Dämmstoff Außenwände EPS, Dämmstoff Dach Mineralwolle, Perimeterdämmung XPS

Fensterqualität

3-Scheiben Wärmeschutzverglasung ohne gedämmte Rahmen; U=1,1W/m2K; g-Wert 0,3

Vermeidung von Wärmebrücken, Anschlussdetails

Perimeterdämmung zur Vermeidung von Wärmeverlusten entlang der Grundmauern

Luftdichtigkeitskonzept

Ergebnis Blower-Door-Test: 1,41 1/h (gefordert <= 1,50 1/h)

Haustechnik
Heizung

Deaktivierter, aber vorhandener Gasanschluss,
Fernwärmeanschluss und Grundwassernutzung zur Vorwärmung,
Wärmeabgabe über Fußbodenheizung und Wandheizung, die auch zur Kühlung verwendet werden können (Bauteilaktivierung).
Raumregelung über Raumthermostat

Kühlung

Grundwassernutzung, Kühlung der AUL
Zusätzlich über Deckensegel bzw. Fußbodenheizung

Lüftung

Kreuzgegenstrom-WT, 1.500 m3/h
Vorwärmung/Vorkühlung der AUL über Grundwasser,
freie Nachtkühlung
Regelung über EIB, einzelnen Zonen individuell zeitlich geregelt, minimaler Luftwechsel immer aktiv

Sanitär

WW zentral (Fernwärme)

Elektro

Präsenz- und tageslichtabhängige Lichtsteuerung im Gebäude.
Außenbeleuchtung: Steuerung nach Tageslicht, Dämmerung und Zeit.
Steuerung der Außenjalousien nach Himmelsrichtung, Messung der Lichtstärke über Wetterstation.

Regelungstechnik

EIB-Bus, Regelung nach Anwesenheit und Zonen

Energieeffizienz
Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

Therm. hochwertig sanierte Gebäudehülle inkl Fenster, konstruktiver Sonnenschutz, gesteuert durch Wetterstation -> geringerer Wärmeeintrag Sommer -> geringerer Kühlbedarf

Abwärmenutzung

Wärmerückgewinnung aus der Abluft in der Lüftungsanlage

Nutzung erneuerbarer Energiequellen

Grundwasser

Besondere Lösungen

Grundwasser/Versickerungsbrunnen so dimensioniert, dass Umstieg auf Wasser-Wärmepumpe möglich ist (wegfallen der Fernwärme).

Bipa
Gebäudehülle
Bauteilaufbauten

Die Außenw­­­­and der Portalseite besteht aus 5 cm Wärmedämmung, die von 1 mm dickem Blech ummantelt ist. Dies ergibt einen U-Wert von 0,704 W/m2K. Seit der Sanierung, ist die Fassade mit der oben angeführten Passivhaus-Verglasung voll verglast.
Die Dämmung der Geschossdecke hofseitig, wurde von 5 cm auf 30 cm erhöht. Durch diese Maßnahme sinkt der Wärmeverlust über die oberste Geschoßdecke um etwa 80% und ergibt einen neuen U-Wert von 0,127 W/m2K.
An der Kellerseite des bisherigen Aufbaus werden 16 cm dicke Kellerdämmplatten aufgebracht. Dieser neue Aufbau ergibt einen U-Wert von 0,155 W/m2K.
An der Kellerseite des bisherigen Aufbaus werden 16 cm dicke Kellerdämmplatten aufgebracht. Dieser neue Aufbau ergibt einen U-Wert von 0,155 W/m2K. Dies verringert die thermischen Verluste über die Kellerdecke um drei Viertel.

Fensterqualität

Drei-Scheiben-Isolierverglasung U = 0,7 W/(m2K)

Haustechnik
Heizung

Fernwärme Wien
Torluftschleier

Lüftung

WRG 80%

Elektro

Umstellung auf Grünstrom (zu 100% aus Wasserkraft),
Hocheffiziente Rasterleuchten, Leuchtenwirkungsgrad > 70%

Energieeffizienz
Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

Einsprung von Heizenergie durch thermische Sanierung (80%)
Effizienzsteigerung der Beleuchtung: Hocheffiziente Rasterleuchten, Leuchtenwirkungsgrad > 70%, Senkung Stromverbrauch um 35%
Verringerung CO2 Ausstoß -> Wechsel zu Grün-Strom.

Abwärmenutzung

Aus der Abluft über die Lüftungsanlage

Nutzung erneuerbarer Energiequellen

Um den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern zu erhöhen, steigen diese Filialen auf Grünstrom um, der zu 100% aus Wasserkraft gewonnen wird. Die Einsparungen stehen im Vergleich zum Strommix vom bisherigen Stromlieferanten EAH Austria.

Besondere Lösungen

Senkung des Kühlbedarfs durch energieeffizientes Beleuchtungskonzept.