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Wiener Städtische reduziert CO2-Emissionen

Die Österreichische Versicherung verstärkt ihr Nachhaltigkeits-Engagement durch Start einer Klimaschutzpartnerschaft mit Wien Energie Fernwärme. Die bisherigen CO2-Einsparungen konnten nun durch ein Zertifikat der Technischen Universität (TU Wien) bestätigt werden.

In den kommenden Jahren soll eine Klimaschutzpartnerschaft helfen, den Fernwärmeanteil weiter zu erhöhen und die Emissionsmengen noch stärker als bisher zu senken. „Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit ist für die Wiener Städtische die Umweltthematik schon immer ein wichtiges Anliegen - und die Nutzung von Fernwärme bedeutet eine Umweltverträgliche, versorgungssichere und effiziente Wärmeversorgung. Aktiver Klimaschutz, Umweltverträgliche Ressourcen zu nützen und damit die Kooperation mit der Fernwärme passt ausgezeichnet zu unserem Unternehmen und zu unserem gelebten Prinzip der Nachhaltigkeit“, erklärte Dr. Christine Dornaus, Vorstandsdirektorin Wiener Städtische Versicherung. „In der Klimaschutzpartnerschaft geht es darum, Energie zu sparen und nachhaltig an unserem Energieverbrauch zu arbeiten. Die Fernwärme Wien mit ihrer Erfahrung und ihrem Know-how unterstützt uns dabei erfolgreich, und wir freuen uns sehr über den Start unserer Klimaschutzkooperation“, ergänzte Mag. Hermann Fried, Landesdirektor Wiener Städtische Versicherung. „Fernwärme stellt eine saubere  und kostengünstige Versorgung mit Wärme und Heißwasser dar, als Technologie ist sie besonders zuverlässig in der Bereitstellung.

In ganz Wien sind derzeit über 6.200 Firmenobjekte und mehr als 318.000 Haushalte ans Fernwärmenetz angeschlossen. Damit helfen wir aktiv bei der Vermeidung von Schadstoffemissionen“, unterstrich der Wien Energie Fernwärme-Geschäftsführer Mag. Thomas Irschik. Ziel von Wien Energie Fernwärme ist es, den Anteil am Wiener Wärmemarkt von derzeit knapp 36 Prozent weiter zu steigern. In den kommenden fünf Jahren sind dafür Investitionen in den Netzausbau und in die Modernisierung der Kraftwerksanlagen in der Höhe von 600 Millionen Euro geplant. Im  Kampf gegen die Feinstaubbelastung kommt der Energieversorgung mit Fernwärme in Ballungsgebieten eine zentrale Funktion zu. Wien hat hier seit 40 Jahren einschlägige Technologieerfahrung und nimmt international eine viel beachtete Vorreiterrolle ein. Im Rahmen regionaler Klimaschutzinitiativen leistet Fernwärme einen wichtigen Beitrag, da sie bedeutend weniger schädliche  Emissionen verursacht. Speziell in Wien sind die besonders effiziente Nutzung von Primärenergie (Gas und Öl) und die Nutzung bereits vorhandener Ressourcen aus der Stromerzeugung, Müllverbrennung und der Industrie dafür verantwortlich.

Zukunftsprojekt Geothermie

Teil der Innovations- und Klimaschutzoffensive von Wien Energie Fernwärme ist die geplante Geothermieanlage Aspern/Eßling. Sie wird die Erdwärme in 5.000 Meter Tiefe für die Wärmeversorgung von 40.000 Menschen nutzbar machen. Mit dem Baubeginn im November vergangenen Jahres ist der Startschuss für die Bohrungen erfolgt. Die Anlage soll 2014 in Betrieb gehen und künftig Wohnungen und Betriebe im Stadterweiterungsgebiet und in ganz Wien mit Fernwärme versorgen. Die Anlage wird mit rund 40 Megawatt 60 Prozent mehr thermische Leistung bringen als jede vergleichbare Anlage in Österreich. Jährlich können dank dieser Technologie beträchtliche Mengen CO2 eingespart werden. Mit der Inbetriebnahme wird zudem der Anteil an erneuerbarer Energie im Wiener Fernwärmenetz deutlich erhöht. Die Investitionskosten belaufen sich auf 45 Millionen Euro. 2.2.2012